Alnus cordata - Italienische Erle

Alnus cordata - Italienische Erle
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Alnus cordata - Italienische Erle

Produktbeschreibung

Die Erlen, im lat. Alnus, auf niederdeutsch auch Eller genannt, bilden eine Gattung von Pflanzen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). In Mitteleuropa sind 3 Arten heimisch: die Grün-, Grau- und Schwarz-Erle.

Erlen kommen weltweit in etwa 30 Arten vor, und sind mit Ausnahme der Anden-Erle (Alnus jorullensis), die in den Anden Südamerikas vorkommt, ausschließlich auf der Nordhalbkugel der Erde (Europa, Asien, Nordamerika) verbreitet.

Erlen sind sommergrüne, also laubabwerfende, Bäume oder Sträucher. Sie bilden an ihren Wurzeln Wurzelknöllchen aus, die eine Symbiose mit stickstofffixierenden Aktinomyzeten eingehen. Erlen können es sich deshalb leisten, ihre Blätter grün abzuwerfen. Diese Eigenschaft ermöglicht es den Erlen, an Stellen mit wenig Nährstoffen zu leben. So sind Erlen oft Pionierpflanzen an unbewachsenen Standorten, beispielsweise werden Grün-Erlen nach Lawinen oft als Pionierpflanzen zur Renaturierung eingesetzt. Sie bereiten den anderen Pflanzen sehr gut den Boden auf und ermöglichen schnell eine neue Vegetation. Grau- und Schwarz-Erle (A. incana und A. glutinosa) wachsen vorwiegend an Gewässerrändern oder in Feuchtgebieten. Sehr feuchte Standorte sind auch oft nährstoffarm und auch an diesen Standorten sind die stickstofffixierenden Wurzelknöllchen der entscheidende Grund, warum dort Erlen gedeihen und keine anderen Bäume. Die Grau- und Schwarz-Erlen wirken oft als Uferschutz gegen Ausspülung und gelten als ökologisch wertvoll.

Die italienische Erle ist ein klein- bis mittelwüchsiger Baum, der bis zu 15 m hoch und 6 m breit wird. Vom noch anfänglich kegelförmige Wuchs entwickelt sich später eine wunderschöne eiförmige Krone. Am Anfang wächst dieser Baum verhältnismäßig schnell, doch später ist er eher schwachwüchsig. Die Blüte im Monat März entwickelt gelbliche Kätzen und bildet später zapfenähnliche Fruchtstände. Das Laub, sehr dekorativ und fein, treibt im Monat Mai und entwickelt ledrige, dunkelgrün-glänzende, herzförmige Blätter, die sehr spät, erst Ende November fallen. Von voller Sonne bist lichter Schatten ist diese Pflanze sehr gut hitzeverträglich und anpassungsfähig. In jungen Jahren ist dieser Baum durch Frost leicht gefährdet und sollte etwas geschützt gepflanzt werden. Der Anspruch an den Boden für diesen Baum ist sehr gering. Von feucht bis mäßig trocken, sin alle Böden verwendbar.

Stammumfang: ab 8 cm bis 10 cm

balliert


Stammumfang


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