Populus nigra `Italica`- Säulen-Pappel, Schwarzpappel

Populus nigra `Italica`- Säulen-Pappel, Schwarzpappel
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Populus nigra `Italica`- Säulen-Pappel, Schwarzpappel
Populus nigra `Italica`- Säulen-Pappel, Schwarzpappel

Produktbeschreibung

Die Schwarzpappel ist ein sommergrüner, breitkroniger Laubbaum. Je nach Standort erreicht er eine Höhe von 30 - 35 m. Die ursprüngliche Schwarzpappel (Populus nigra) ist nur noch selten entlang von Flüssen und in Auengebieten anzutreffen. Besser bekannt ist die steil aufrecht wachsende Pyramidenpappel (Populus nigra „Italica“), welche man häufiger entlang von Strassen und Alleen antrifft.


Die Blattspreite zieht sich über eine Länge von 5 - 10 cm. Das Blatt ist dreieckig bis eiförmig, zugespitzt, und am Rand fein gesägt und im Austrieb ist es rötlich. Der Stiel hat eine Länge von 2 - 6 cm und ist seitlich zusammengedrückt. Die Blätter sind am Spross wechselständig (spiralig) angeordnet.
Die Blütezeit dauert vom März bis in den April. Die Schwarzpappel ist wie alle anderen Pappelarten zweihäusig und wird windbestäubt.

Die männlichen Kätzchen sind zylindrisch und purpurrot, die weiblichen schlanker und grünlich. Die Fruchtreife zieht sich vom Mai bis in den Juni.
Die Fruchtstände sind hängend und zweiklappig. Im Allgemeinen sind es 5 Samen pro Kapsel. Der Samen fliegt nach warmer trockener Witterung nach dem Platzen der Kapsel aus, wobei die langen Samenhaare („Pappelwolle“) den Samen über weite Strecken tragen können.

Bei der Schwarzpappel handelt es sich um eine Lichtbaumart mit mittleren Ansprüchen an die Temperatur und den Wärmehaushalt (Mässigwärmezeiger bis Wärmezeiger). Man findet sie hauptsächlich in tieferen Lagen bis hinauf auf 1300 m ü. M. Sie steht gerne an der Frühlingssonne (allgemein leicht wärmebedürftiger als die Zitterpappel) und bevorzugt luftfeuchte Niederungen.

Sie gedeiht auf feuchtem Sand, Kies oder Lehmboden. Bevorzugt wächst sie aber auf Schwemmböden von Fluss auen und Bachufern. Daher stellt die Schwarzpappel auch einen Feuchte- und Nässezeiger dar. Selten ist sie aufgrund der Lichtbedürfnisse in dichtem Wald anzutreffen. Im Allgemeinen sollte der Boden feucht, durchlüftet, mineralstoff- sowie humusreich sein. An stickstoffreichen Standorten findet man sie häufiger vor. Durchschnittlich ist die Schwarzpappel eher ein leichter Basenzeiger. Des Weiteren ist sie salzempfindlich. Kurze periodische Überschwemmungen stellen für die Schwarzpappeln kein Problem dar.

Stammumfang: ab 14 bis 16 cm


Stammumfang


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