Salix caprea "Pendula" - Salweide, Hängeform

Salix caprea Pendula - Salweide, Hängeform
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Salix caprea Pendula - Salweide, Hängeform
Salix caprea Pendula - Salweide, Hängeform

Produktbeschreibung

Die Salix caprea, oder auch Salweide findet ihren Ursprung in Mitteleuropa. Dieser Baum findet sich in Gärten meist als Hängekätzchenweide mit den Unterarten Salix caprea 'Kilmarnock' und Salix caprea 'Pendula', wegen der samtigen Kätzchen beliebt auch bei Kindern und eine optimale Nahrungsquellen für Bienen und Insekten.

Die Sal-Weide kommt in ganz Europa bis nach Mittelasien vor. Sie fehlt im äußersten Süden Europas. Die Weide gedeiht auf frischen, nährstoffreichen Standorten - im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten - stets außerhalb von Auen und Sümpfen. Als Pionierpflanze wächst sie auf Brachflächen, Schutthalden und in Kahlschlägen auf lehmigen und steinigen Rohböden.

Die Sal-Weide erreicht Wuchshöhen zwischen 2 und 10 Metern, an geeigneten Standorten bis zu 15 Metern. Das Durchschnittsalter einer Salix caprea ist ca. 60 Jahre. Kennzeichnend ist ihre verhältnismäßig breite Baumkrone. Die Rinde der jungen Stämme weist eine graue Färbung mit rautenförmigen Korkwarzen auf. Bei älteren Exemplaren zeigt die graue bis schwarzbraune Borke rautenförmige Aufsprünge, die in Reihen regelmäßig angeordnet sind.

Die rundlich-elliptischen Blätter sind unregelmäßig gekerbt, gezähnelt oder ungleichmäßig buchtig gerandet und enden in einer kurzen stumpfen oder etwas gedrehten Blattspitze. Junge Blätter sind auf ihrer Blattoberseite etwas behaart. Im Laufe der Blattentwicklung fallen die kurzen Härchen ab, wobei die dunkelgrüne und häufig etwas glänzende Blattoberfläche mit eingesenktem gelben Blattadernetz deutlich erkennbar wird. Das Blatt wird zwischen 5 und 7 cm lang und zwischen 2,5 und 4 cm breit. Sie sind in der Blattmitte oder knapp unterhalb dieser am breitesten.

Die Blüte in form von grün-gelblichen Kätzchen, mit einen dem Honig ähnlichen Duft, entwickelt sich zunächst silbrig und dann gelb. Wie fast alle Weidenarten ist auch die Sal-Weide zweihäusig getrenntgeschlechtig, das heißt, dass an einem Baum entweder nur weibliche oder ausschließlich männliche Blüten gebildet werden. Die etwa 2 mm langen Tragblätter der Blüten sind zweifarbig: unten schwarz und oben silbrig-weiß und lang behaart. Daher erscheinen sowohl die weiblichen als auch die männlichen Kätzchen im jungen Zustand pelzig. Erst im Zuge ihrer Entwicklung bilden sich die kurzen Blütenstiele. Die ovalen bis breitovalen, männlichen Kätzchen erreichen eine Länge von 1,5 bis 2,5 cm Länge und etwa 1,5 cm Breite.

In vielen Gegenden Europas ist es Brauchtum, dass man am Gründonnerstag oder am Palmsonntag Palmkätzchenzweige schneidet. Diese werden dann zu Hause in eine Vase gestellt und am Karsamstag mit ausgeblasenen und bunt bemalten Eiern geschmückt. Um das Haus und dessen Bewohner vor Ungemach zu schützen, werden auch heute noch Palmzweige am Kruzifix im Herrgottswinkel, an Spiegeln oder auch an Heiligenbildern angebracht. Manche Bauern markierten früher die vier Ecken ihres Ackers mit Palmzweigen um ihr Feld vor Verwüstungen des Korngeistes zu bewahren.

Der Standort für die Salweide kann von sonnig bis schattig gewählt werden. Dieser Baum gedeiht am besten in warmen und luftfeuchten Gebieten, ist sehr frosthart und windfest, jedoch die frühe Blüte im März-April ist etwas spätfrostgefährdet. Der Boden sollte mäßig trocken bis nass und kann schwer bis leicht beschaffen sein. Die Salweide ist eine sehr anspruchslose Pflanze gegenüber der Bodenbeschaffenheit. Bei zu leichten Böden entlaubt der Baum im Herbst etwas früher und ein zu hoher Kalk- und Salzgehalt sollte vermieden werden.

Halbstamm

Stammumfang ab 6-8 cm

Im Container gewachsen


Stammumfang


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