Araucaria araucana - Chilenische Schmucktanne

Araucaria araucana - Chilenische Schmucktanne
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Araucaria araucana - Chilenische Schmucktanne

Produktbeschreibung

Die Araucaria araucana, auch Schuppen- tanne, Andentanne, Affenschwanzbaum oder wie weit verbreitet Chilenische Schmucktanne genannt, gehört zur Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae). Dieser Baum ist ein Relikt aus dem Jura-Erdzeitalter, vor etwa 180 Millionen Jahren. Diese Pflanze ist verwandt mit unserer Zimmertanne, der Araucaria heterophylla. Die Araucariaceae eine der ältesten Baumfamilien der Welt ist.

Die Chilenische Araukarie wurde in Europa durch den Biologen Archibald Menzies im 18. Jahrhundert bekannt gemacht. 

Die Araucaria araucana ist ein Baum, der aus den Anden in Chile und Argentinien stammt und dort bis zu 50 Meter hoch wird. In Europa ist die Araukarie nur in den milderen Gegenden Nordwesteuropas winterhart und wird dort bis zu 30 Meter hoch. In den wärmsten Lagen Deutschlands, wie zum Beispiel im botanischen Garten Karlsruhe gedeiht dieser Baum bestens. In milden Gegenden Europas wird die Chilenische Araukarie aufgrund ihres sehr exotischen Erscheinungsbildes als Zier- und Parkbaum gepflanzt.

Die Chilenische Araukarie bildet eine eiförmige bis kegelförmige Krone aus. Alle Äste stehen locker. Nach etwa hundert Jahren werden die unteren Zweige abgeworfen, und der Stamm wird unten sichtbar; alte Bäume sind oft nur noch in der Spitze beastet. Der Handel mit Nutzholz ist inzwischen weltweit verboten, die Araukarie wird auf der Roten Liste als „selter Baum“ geführt. Dieser Baum bildet auch mehrere tief gehende Wurzeln aus. Die Triebe sind frischgrün und sehr dicht mit den sehr harten und ledrigen schuppenförmigen Blättern besetzt. Die Blätter sind 3 bis 4 cm lang und breit dreieckig; sie sind scharf in einen braunen Dorn zugespitzt und an den Rändern etwas gelb. Die Blätter sind spiralförmig am Ast angeordnet. Chilenische Araukarien wachsen sehr langsam; der Jahreszuwachs beträgt selten mehr als 15 cm. Dieser Baum erreicht ein hohes Alter, so dass es sicherlich 1300 bis 2000 Jahre alte Exemplare gab.  Die männlichen Zapfen sind endständig, länglich eiförmig und etwa 10 mal 6 cm groß. Sie bleiben nach dem Stäuben im Juni noch monatelang am Baum. Die kugeligen weiblichen Zapfen erscheinen einzeln an der Oberseite der Triebe und reifen im 2. Jahr. Sie sind bis 15 cm dick, anfangs grün mit goldgelben Dornen und werden später zu braunen Zapfen, die noch am Baum aufbrechen und dann die bis zu 200 Samen freigeben. Die essbaren Samen sind 4 Zentimeter lang und etwa 2 Zentimeter breit. 

Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte humose und leicht feucht sein.

Die gute Frostverträglichkeit, bis zu -20°C, der Araucaria araucana lässt eine deutschlandweite Auspflanzug zu. In einigen Gebieten sollte ein Winterfließ verwendet werden.

Größe: ab 45 cm

balliert


Größe


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