Punica granatum - Granatapfelbaum

Punica granatum - Granatapfelbaum
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Punica granatum - Granatapfelbaum
Punica granatum - Granatapfelbaum

Produktbeschreibung

Darstellung in der Bibel

Der Granatapfel wird auch mehrfach im Alten Testament der Bibel erwähnt, so soll er 613 Kerne haben, genauso viel wie das Alte Testament Gesetze enthält. Die Granatäpfel waren laut der Schilderung im 2. Buch Mose Teil des Efods des Hohepriesters, dessen Anfertigung Gott den Israeliten befohlen haben soll. Der erste König Israels, Saul, wohnte nach dem 1. Buch Samuel 14,2 zeitweilig unter einem Granatapfelbaum. Im Hohelied Salomos wird das Wort Granatapfel mehrere Male verwendet, um die Schönheit einer Frau zu untermalen. Schließlich findet sich der Granatapfelbaum noch bei den Propheten Joel  und Haggai.

Darstellung in der griechischen Mythologie

Im antiken Griechenland wurde der Granatapfel den Gottheiten der Unterwelt, Hades und Persephone, zugeschrieben. Der Unterweltgott Hades stiehlt Persephone von ihrer Mutter Demeter und entführt sie in die Unterwelt. Göttervater Zeus beschließt, dass das Mädchen zurück zur Mutter darf, aber nur, wenn sie in der Unterwelt nichts gegessen hat. Kurz vor ihrer Rückkehr drückt Hades sechs Granatapfelkerne in ihren Mund. Da sie nun doch etwas in der Unterwelt gegessen hat, muss sie ein Drittel des Jahres in der Unterwelt mit Hades regieren und darf die anderen zwei Drittel mit ihrer Mutter Demeter verbringen, die in dieser Zeit für Blumen und Frucht sorgt. Es war auch ein Granatapfel, den der Trojaner Paris der schönen Helena überreichte und damit einen jahrzehntelangen Krieg auslöste.

Der Granatapfelbaum, im lat. Punica granatum, ist mit seiner Wuchhöhe von bis zu 5 m ein recht kleiner Baum mit einer rotbraunen bis grauen Rinde. Der Granatapfelbaum wird oft auch als Strauch kultiviert.

Die ledrigen Blätter sind lanzettförmig, somit 5 bis 8 cm lang und meistens in Zweiergruppen gegenständig. Die Blüten des Punica granatum sind trichterförmig mit ca. 3 cm Durchmesser und leuchtend rot. In weiteren Zuchtformen des Granatapfelbaums sind aber auch andere Farben bekannt.

Die Frucht, der beliebte Granatapfel, ist apfelförmig und besitzt auch ungefähr die Größe von Äpfeln. Der innere Aufbau der Frucht unterscheidet sich  jedoch deutlich. Der Granatapfelsaft wird für Getränke, die Schale der Frucht als Gerb- und Färbemittel und die Rinde zur Herstellung adstringierender Mittel verwendet.

Der Punica granatum ist eine sehr alte Kulturpflanze, die schon seit vielen tausend Jahren bekannt ist. Die ursprüngliche Heimat ist nicht zweifelsfrei bestimmbar.  Vermutungen zur Folge dürfte diese Pflanze Ihren Ursprung in Asien haben. Punica-Bäume können bis zu mehreren hundert Jahren alt werden. 

Punica granatum sollte einen Standort bekommen, der ganztägig volle Sonne hat. Doch verträgt diese Pflanze auch Halbschatten, doch wirkt sich das negativ auf die Fruchtbildung aus. 

Das Substrat sollte durchlässig und mineralisch sein. Der Wasserbedarf dieser subtropischen Pflanze ist eher mäßig. Der Granatapfelbaum ist sehr robust und übersteht auch kurzzeitige Trockenheit gut.

Während der Wachstumsphase sollte diese Pflanze es so warm wie möglich haben. Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt ein frostfreier Raum. Ausgepflanzte Granatapfelbäume überstehen auch leichten Frost, doch die Frosthärte ist aber für mitteleuropäische Verhältnisse zu gering für eine permanente Außenbegrünung.

Stammumfang: ab 20 cm - 30 cm

im Container gewachsen


Stammumfang


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