Metasequoia glyptostroboides - Urwelt-Mammutbaum, Sumpfzypressen

Metasequoia glyptostroboides - Urwelt-Mammutbaum, Sumpfzypressen
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Metasequoia glyptostroboides - Urwelt-Mammutbaum, Sumpfzypressen
Metasequoia glyptostroboides - Urwelt-Mammutbaum, Sumpfzypressen

Produktbeschreibung

Der sommergrüne Urweltmammutbaum oder auch Metasequoia glyptostroboides wird bis zu 35 Meter hoch, unter günstigen Bedingungen kann dieser Baum auch bis zu 50 Meter Höhe erreichen. Die Basis des geradwüchsigen Stammes ist deutlich verbreitert.

Jungbäume haben eine pyramidenförmige Krone, während die Krone bei Altbäumen breit und abgerundet ist. Die Äste erster Ordnung sind meist unregelmäßig gestaltet und oft weit ausladend. Die Äste höherer Ordnung sind herabhängend und gegenständig angeordnet. Es werden sowohl Kurz- als auch Langtriebe gebildet. Die Kurztriebe fallen zusammen mit den Nadeln im Winter ab. Freistehende Bäume sind bis zum Boden beastet und weisen markante, tiefe Stammkehlungen auf. Das Höchstalter wird mit bis zu 420 Jahren angegeben.

Die eiförmig-elliptischen und stumpfen Winterknospen sind kahl und werden rund 4 Millimeter lang und 3 Millimeter breit. Die Knospenschuppen sind gelblich-braun gefärbt. Die flachen Nadeln sind im Mai bereits voll entwickelt und werden 0,8 bis 3,5 Zentimeter lang und 1 bis 2,5 Millimeter breit. Sie sind an der Oberseite blaugrün und an der Unterseite hellgrün gefärbt.

Die Herbstfärbung beginnt mit einem zarten rosa-gelb im Oktober und geht zum November hin in die Farben lachsrot bis kupferbraun über. Die Nadeln fallen zusammen mit den Kurztrieben ab. 

Der Urwaldmammutbaum ist eine schnellwachsende Baumart und wächst in artenreichen Mischwäldern in feuchten, jedoch nicht schattigen Lagen . Dieser Baum gedeiht auf wasserdurchlässigen, tiefgründigen, nährstoff- und humusreichen Lehmböden. Der Urweltmammutbaum ist bis -32 °C frosthart reagiert jedoch empfindlich auf Spätfröste. Obwohl reichlich Niederschläge das Wachstum fördern wächst er auch an Standorten mit Jahresniederschlägen von 400 bis 450 mm. Der Urwelt Mammutbaum verträgt keine Staunässe. Im natürlichen Verbreitungsgebiet ist die Art hauptsächlich an Fluss- und Bachufern und in feuchten Schluchten zu finden. Diese Baumart gedeiht auf leicht saure bis neutrale Böden.

Ende 1941 bereiste Prof. T. KAN,  das Grenzgebiet zwischen Ost-Szechuan und West-Hupeh in China. Dort fand er eine einzelnen, ihm unbekannten Laub abwerfenden Nadelbaum, von dem er aber kein Material mitnahm, weil die Blätter aufgrund der Jahreszeit bereits alle abgefallen waren. 1944 sammelte ein Forstmann aus Nanking in diesem Gebiet Zweige und Zapfen, die man aber zunächst für die Wasserfichte (Glyptostrobus pensilis) hielt, ein ebenfalls Laub abwerfende Konifere aus West-China. 1945 erkannte Prof. C. H. WU aus Nanking in Abstimmung mit den chinesischen Botanikern W.-CH. CHENG und H. H. HU, dass es sich bei diesem Fund nicht um Glyptostrobus, sondern um eine andere, eng mit den kalifornischen Mammutbäumen verwandte Gattung handelte. Die taxonomische Identität der Art wurde 1946 durch CHENG geklärt, die Art wurde 1948 wissenschaftlich beschrieben.
Die Entdeckung dieses "lebenden Fossils" wurde weltberühmt und allein in den darauf folgenden 30 Jahren erschienen über 800 Publikationen, die sich mit dieser Art beschäftigten.

Obwohl der Urwelt-Mammutbaum aus einem ausgeglichenem Klima mit ziemlich warmen Sommern und milden, fast frostfreien Gebiet stammt, ist er erstaunlich winterhart. Gelegentlich auftretende Schäden durch Spätfröste regenerieren sich im Vergleich zu anderen Koniferen ungewöhnlich schnell. Der Baum gedeiht auf fast allen Böden und ist sehr robust, sowohl bei jungem als auch bei ausgereiften Exemplaren. Er wird mittlerweile in weiten Teilen der Erde erfolgreich kultiviert, sodass heutzutage weitaus mehr Exemplare existieren, als die etwa ursprünglich 1000 Exemplare innerhalb des Gebietes zwischen Ost-Szechuan und West-Hupeh in China.

Größe: ab 175 cm - 200 cm

balliert

Größere Bäume sind grundsätzlich lieferbar. Fragen Sie einfach an.


Höhe


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